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Handgemacht - dieser Begriff bedeutet für uns mehr als der Verzicht auf unnötigen Einsatz von Technik Er beschreibt eine Arbeits- und Lebens-Philosophie, die im alltäglichen Leben ihren Ausdruck findet:
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Im Weinberg liegt der Ursprung aller Qualität. Deshalb wurde seit 1987 der Abstand zwischen den Rebzeilen im Weinberg auf 2,60m verdoppelt, um den Stöcken mehr Licht, Luft, Sonne und Raum zum Wachsen zu geben. In den breiten Zwischenräumen gedeihen Wildkräuter, die den Boden lockern und düngen und allerlei Nützlinge anlocken. Hier dienen Marienkäfer und andere Insekten als natürliche Schädlingsbekämpfer, der Einsatz chemischer Spritzmittel wird auf ein Minimum reduziert. So arbeiten wir naturnah und umweltschonend.
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Durch die verringerte Stockanzahl und die veränderte Erziehungsweise (Vertico nach Dr. Cargnello) fielen einige Arbeitsgänge ganz weg, andere wurden erleichtert. So kamen wir unserem Ziel, ökonomisch und zukunftsorientiert zu arbeiten, ein entscheidendes Stück näher. Maschinen werden lediglich zur Bodenbearbeitung (Eggen, Pflügen) genutzt. Alle anfallenden Arbeiten an den Stöcken werden von Hand verrichtet.
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Die Lese erfolgt ausnahmslos per Hand, der Einsatz von Vollerntern o.ä. kommt für uns nicht in Frage. Diese traditionell bewährte Arbeitsweise schont Trauben und Rebstöcke und ermöglicht bei der Lese durch manuelle Selektion eine weitere Qualitätssteigerung. 2001 haben wir auf Ganztraubenpressung umgestellt. Die Trauben gelangen nun unbeschadet in die Presse und so weniger Trübstoffe in den Wein.
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Foto: Friedrich Schmitz
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